Aufnahmebedingungen

  • einheitlich für alle Typen des beruflichen Gymnasiums der dreijährigen Aufbauform
  • gemäß der "Verordnung des Kultusministerium über die Aufnahme in die beruflichen Gymnasien der dreijährigen Form" vom 23.12.82; K. u. U., S. 33/1983 mit Änderungen vom 05. Februar 2004.



Die Aufnahmebedingungen haben erfüllt

  1. Schüler, die im Abschlusszeugnis der Realschule oder im Zeugnis der Fachschulreife (zweijährige Berufsfachschule oder Berufsaufbauschule) oder in einem dem Realschulabschluss gleichwertigen Zeugnis der Klasse 10 der Werkrealschule im Durchschnitt der Fächer

    

- Deutsch

    - Mathematik
    
- weiterzuführende erste Pflichtfremdsprache (in der Regel Englisch)




    mindestens 3,0 und in jedem dieser Fächer mindestens die Note "ausreichend" erreicht haben.
  2. Schüler des Gymnasiums, die in die Eingangsklasse versetzt sind, sofern sie nicht das Gymnasium in der Oberstufe auf Grund der Versetzungsordnung oder der für die Jahrgangsstufen 1 und 2 geltenden Bestimmungen verlassen mussten oder freiwillig verlassen haben und nicht mehr wiederholen dürfen.

  3. Aufgenommen werden kann, wer bei Schuljahresbeginn der Eingangsklasse das 19. Lebensjahr oder bei Nachweis einer abgeschlossenen Berufsausbildung das 22. Lebensjahr noch nicht vollendet hat. Ausnahmen hiervon sind nur möglich, wenn besondere Umstände vorliegen.

  4. Sofern sich bei voller Ausschöpfung der vorhandenen personellen, räumlichen und sachlichen Gegebenheiten sowie bei Abstimmung der Aufnahmefähigkeit benachbarter Schulen und entsprechender Zuweisung der Bewerber (§18 Abs. 1 und § 88 Abs. 4 SchG) mehr Bewerber, welche die Aufnahmevoraussetzungen erfüllen, angemeldet haben, als Plätze vorhanden sind, ist ein Auswahlverfahren gemäß § 3 der Aufnahmeverordnung erforderlich.

Fächerangebot



Für Schüler der Eingangsklasse gelten die folgenden Regelungen:

  1. An den beruflichen Gymnasien in Baden-Württemberg wird die bundesweit anerkannte allgemeine Hochschulreife erworben. Das bedeutet, dass Realschüler ohne Wahlpflichtfach Französisch sowie Werkrealschüler und Berufsfachschüler zwingend eine zweite Fremdsprache (Französisch B*), Italienisch B*) oder Spanisch B*)) vierstündig bis zum Abitur besuchen müssen.

    

Die bisher besuchte Pflichtfremdsprache (Englisch oder Französisch) ist bis einschließlich der Eingangsklasse weiter zu besuchen. Sofern diese Fremdsprache in den Jahrgangsstufen 1 und 2 fortgeführt wird, kann sie als 4. Prüfungsfach im Abitur gewählt werden. Die bisher besuchte Pflichtfremdsprache kann nur dann nach der Eingangsklasse abgewählt werden, wenn eine weitere Fremdsprache (Niveau A*) oder B*)) in der Eingangsklasse besucht wurde und in den Jahrgangsstufen 1 und 2 fortgeführt wird.

  2. Realschülerinnen und Realschüler, die das Wahlpflichtfach Französisch von Klasse 7 bis 10 besucht haben, erfüllen damit im Bereich der zweiten Fremdsprache die Voraussetzungen zum Erwerb der allgemeinen Hochschulreife. Französisch muss demnach in der Eingangsklasse nicht mehr zwingend belegt werden. Selbstverständlich ist es aber möglich, Französisch auf Niveau A*) als Wahlpflichtfach weiter zu besuchen (auch über die Eingangsklasse hinaus bis zum Abitur).


    Sprachbegabte Realschülerinnen und Realschüler können jedoch auch in der Eingangsklasse eine dritte (neu beginnende) Fremdsprache (Italienisch oder Spanisch) wählen und somit Kenntnisse in drei Fremdsprachen erwerben. (Gleiches gilt auch für Schülerinnen und Schüler des allgemein bildenden Gymnasiums.)

  3. Neu beginnende Fremdsprachen können in der Abiturprüfung nur 5. Prüfungsfach sein.
 
  4. Wer keine 2. Fremdsprache besucht, muss ein anderes Wahlpflichtfach belegen, z.B. Wirtschaftsinformatik . 

Mit diesem Fach wird das Profilfach "Wirtschaft" prozessorientiert unterstützt bzw. ergänzt. 

Siehe auch Informationsblatt "Wirtschaftsinformatik".
 


*)   
A=  Fortgeschrittene, in der Regel 4 Jahre Französisch
      
B=  Anfänger, keine oder nur geringe Vorkenntnisse
                
Realschüler mit Wahlpflichtfach Französisch und Gymnasiasten mit Französisch
  als 2. Fremdsprache können den Unterricht in Französisch B nicht besuchen.

WGI

Zur Verstärkung der Fremdsprachenkompetenz ist für Schülerinnen und Schüler des Profils „Internationale Wirtschaft“ an unserer Schule die Belegung einer zweiten Fremdsprache bis zum Abitur verpflichtend.   
Im Laufe der 3-jährigen Schulzeit muss ein profilbezogenes Praktikum absolviert werden.  (Näheres dazu unter „weitere Infos – WGI-Praktikum“)